Texte von und über Hans Haid
Mythos Gletscher und Wasser Alpenkult - Kultorte in den Alpen
Hans Haid, 2004Gletschererschließung
Gebundenes Wasser im „ewigen Eis“ der Gletscher, der Ferner, von Kees und Glacier: Trinkwasserreserven der Zukunft. Und zugleich ein gewaltiges und brutales Zerstören dieser Ressourcen, dieser überaus sensiblen Reserven. In einem unverständlich zerstörerischen Komplott von Seilbahnwirtschaft, von Snow-Lobby und Parteien, von Landesregierungen und Touristikern haben wir erlebt, wie die Tiroler Landesregierung in ihrer Sitzung vom 12. März 2004 den bis in unsere Tage geltenden Gletscherschutz aufgeweicht hat. Beispielswiese wird die „Erschließung“ der 3518 Meter hohen Weißseespitze in den Ötztaler Alpen, einer bisher makellos weißen Schönheit, durch die „Freigabe“ der massentouristischen „Nutzung“ dargeboten. Es ist damit auch zumindest teilweise die Zerstörung der weiten Gletscherflächen des Gepatschferners eingeleitet. In dieser zweitgrößten Gletscherfläche der Ostalpen soll der Skizirkus gestartet werden. Ich muss zuschauen und muss trauern, klagen und protestieren. Das alles geschieht in diesem exzellenten Tourismusland Tirol, das ehemals als das „Heilige Land“ galt. Und das alles geschieht, obwohl die Abteilung Raumplanung klar und präzise formuliert hat:
„Die Gletscher sind besonders typische Elemente der Hochgebirgslandschaft und haben eine äußerst wichtige Funktion für die Sicherung des Wasserhaushalts und des Wasserangebots sowie auch für die Klimastabilisierung.“
Entgegen diesem Wissen wurde vorweg der Beschluss gefasst. Ob dann die notwendigen Umweltverträglichkeitsprüfungen und die Kriterien des daneben und darunter befindlichen NATURA 2000-Gebiets eine solche „Erschließung“ zulassen, bleibt offen. Sicher ist, dass die heimischen Medien mangelhaft, unvollständig und unkorrekt berichtet haben und dass die Einwände nicht erwähnt wurden. Die Macht dieses Teils der Tourismusindustrie scheint im Lande überproportional groß zu sein. Deswegen erbitte ich als engagierter Tiroler und Ötztaler, als Umwelt- und „Heimat“-Schützer um Hilfe, um Solidarität, um massiven Einsatz vor allem ausländischer und auswärtiger Medien.
„Donanä“, „Onanä“ und „Tanneneh“
Die wunderbaren Gletscherflächen sind nicht nur sehr sensible Elemente der Natur - teilweise dargeboten als leicht verfügbare Ware des Marktes; sie gehören in weiten Teilen der Alpen auch zur Kulturlandschaft. In den Gletschern befinden sich die Kristallpaläste geheimnisvoller Frauen wie der Saligen oder der Tanna. In den weiten Gletscherregionen liegen sagenhafte Städte, untergegangene Kulturen, wie Sodom und Gomorrha nach Lasterhaftigkeit und Frevel unter dem Eis verschwunden. Sie heißen beispielsweise „Donanä“ oder „Onanä“ und „Tanneneh“ und sie sind unter den großen Fernern begraben: unter dem Gurgler Ferner, dem Langtauferer Ferner, dem Graf-Ferner und dem Vernagtferner - alle in den Ötztaler Alpen. Tanna ist die sagenhafte Königin der Croderes mit der blauen Krone auf dem Haupt in den Gletschern der Marmolata. Oder es sind die Eishexen. Sie beraten, wem sie Böses antun, wie sie das Anwachsen der Gletscher und das Losbrechen von Lawinen bewirken könnten. Im „ewigen“ Eis der Dolomitengletscher muss die Samblana Buße tun. Manche Gletscher der Alpen gelten als alpines Fegefeuer: Es ist die „Kalte Pein“, wie es in den Sagen und der mündlichen Überlieferung lautet. Die „weiße Frau“ des Lötschentales im Kanton Wallis wartet in den großen Gletschern auf ihre Erlösung. Über die Gletscher hoch über Zermatt und Saas Fee wandern in einigen Nächten des Jahres hunderte und tausende „arme Seelen“ in der Totenprozession. Die Gletscher sind voller Leben und Geheimnisse. Sie sind Prototypen der „Anderswelt“.
Mythos Gletscher
Die Menschen der Alpen konnten sich das periodische Auftreten großer Gletschervorstöße und darauf folgender Katastrophen nicht auf natürliche Weise erklären. Also wurde der Gletscher zum Mythos. Und in diesen Gletschern sind die Trinkwasserreserven gebunden - durch Jahrhunderte und mitunter durch Jahrtausende. Der Fund des berühmten „Ötzi“ im September 1991 beweist, wie das Eis der Gletscher eine Mumie durch über 5.000 Jahre bewahren kann. Im Gletschereis gespeicherte Rückstände unserer Zivilisationsgesellschaft wie Cremen oder Öle können solange gespeichert werden, bis es beim völligen Abschmelzen zur Freigabe kommt. Also: Der Dreck im Gletscher kann sich nach Jahrzehnten oder Jahrhunderten als Umweltbombe erweisen. Die neue, vom Land Tirol vorweg bewilligte „Zu- und Rückbringerbahn“ durch das vermeintlich ewige Eis, ist somit eine rücksichtslose, naturzerstörerische Maßnahme, die durch nichts gerechtfertigt ist, wenn mögliche Spätfolgen berücksichtigt werden. Es ist zudem eine kurzfristig profitorientierte Maßnahme, ist die Handlung einer bereits deformierten, einer herz- und hirnlosen Snow-Gesellschaft. Der berühmte Schweizer Schriftsteller Maurice Chappaz aus dem Wallis nennt sie die "Zuhälter des ewigen Schnees".
Skizirkus
s wird wieder soweit kommen, dass der Skizirkus auf weitere Gipfel und Gletscherflächen hinaufgetragen und nach katholisch-folkloristischer Manier wieder eine entsprechende Einweihungszeremonie abgehalten wird, wie vor einigen Jahren in den Ötztaler Alpen anlässlich der Eröffnung der damals höchsten Bahn Österreichs auf dem 3440 Meter hohen Hinteren Brunnenkogel. Ich beschrieb damals diese Zeremonie: „Alles ist eingebettet in Weihrauch, in weihwasserwedelnde Pfarrer, in heimatschützerische Ehrensalven, in Tauforgien und Gletscherkult. Das alles ist Symbol und Sinnbild der neuen Götzen. Und wieder wird es so sein, dass sie niederknien vor dem Geld, dass sie den heiligen Schnee küssen, dass sie Skiwachs und Gletscher küssen, dass sie ihre Monsterbahn einweihen mitsamt den Liften und Herren, den Zuhältern und allen Gemolkenen, dass sie also kommen und niederknien, dass sie danken und beten“, wie ich es in meinem Ötztaler Dialekt ausgedrückt habe:
| keemet knielt niidr busslt in schnea busslt in fearnar weihet is schiwax segnt enkre lifte und soalboonen keemet und donket knielt niidr und beetet wöll wöll und lasset keinen Bettenstop über uns kommen, wöll wöll, und erlöse uns von diesem Übel und verschone und o Herr im Aufsichtsrat und vergib den armen Sündern und so weiter, wöll wöll. Und schließlich ein neues Gipfelkreuz. Amen. |
Heilige Berge
Es ist dies die eine Seite der kulturellen Wahrnehmung und verderblicher Formen des Missbrauchs. Es gibt weltweit die Heiligen Berge und Gletscher, den Kailash, den Olymp, den Ararat, den Sinai, den Fudschijama, den Triglav. Seit Jahrhunderten, ja seit Jahrtausenden achten, fürchten und verehren die Menschen der Berge und die Menschen am Fuß der Berge diese Heiligkeiten, haben sich ihnen nur scheu oder überhaupt nicht genähert. Die allermeisten Heiligen Berge sind Stätten zumeist weiblicher Gottheiten, mütterlicher Beschützerinnen, aber auch Rächerinnen. Wir kennen diese Gestalten in unzähligen Namen und Formen, als Madrisa, als Silvretta, als Noreja, als Matreia, als Sadra und als Dialen oder als Danna beziehungsweise Tanna, als „Alpmüeterli“, als „sontga Margriata“ oder als die "Salene" in Slowenien oder "Salige" in den Ötztaler Alpen. Diese weiblichen Wesen leben in den höchsten Höhen, zumeist im Kristallpalast der Gletscher. Sie gelten als „Herrinnen der Tiere“, als Beschützerinnen der Alpennatur, als Wissende auch um Kräuter, Milch und Butter, als Wissende um Geburt und Leben. Sie sorgen sich um das Wohlergehen. Neue Alpenmonster so genannter „Erschließer“ provozieren. Es folgt die Rache der geschundenen Natur: unabsehbar und schrecklich in Muren und Lawinen, in Stürmen und anderen Naturkatastrophen. Ich erinnere an die Sagen über die unter den Gletschern untergegangenen Städte Donanä, Onanä oder Tanneneh (alle in Verbindung zu bringen mit der Göttin Dana): „weh o weh ...!“
Anderswelt
Und die „Anderswelt“? Es laben sich wieder - heute in immer weiter steigenden Zahlen - die Menschen auf der Suche nach dem „Sinn“ und pilgern zu den Wallfahrtsorten. Fast 80 Prozent der Wallfahrtsorte in Österreich sind mit einer Quelle, mit einem heiligen Brunnen verbunden. Es sind die legendenumwobenen Plätze der Kraft, der Regeneration, gleichgültig ob sie „Maria Bründl“ oder „Heiligwasser“ heißen. Allein in Niederösterreich wurden 103 solcher Plätze mit „heiligem“ beziehungsweise heilendem Wasser gezählt, in Oberösterreich 41, in Kärnten 48 und in der Steiermark 127. Hundertfach sind es Stätten gegen Augenleiden bei den zahlreichen „Augenbründln“, dicht gestreut zum Beispiel zwischen Maria Schutz am Semmering und der wundersamen Sankt-Mang-Stätte in Füssen.
Sontga Margriata
Ebenfalls hundertfach sind es Hilfen gegen Fieber und Seuchen, verstreut über den ganzen Alpenbogen, ganz Europa und fast weltweit. Da denke ich an eines der großartigsten und ältesten Lieder aus den gesamten Alpen. Es ist das rätoromanische Lied der Margaretha, der „sontga Margriata“, angeblich entstanden um 800 nach Christus. Es wäre also mehr als 1200 Jahre alt und ist nach wie vor höchst aktuell. Hier gipfelt alpine Glaubwürdigkeit, Innigkeit und Naturverbundenheit. Ich habe das wundersame und altertümliche Lied auf dem Umweg über eine schriftdeutsche Übersetzung in meinen alten Ötztaler Dialekt übertragen. Als Mann verkleidet arbeitet und wirkt die Margaretha, eine der weisen und „saligen“ Frauen auf der Alm. Sie stürzt über eine Felsplatte (auch als kultische Rutschplatte zu deuten). Der junge Hirtenknabe erkennt den vermeintlichen Mann als junge Frau und will sie dem Senner, dem Mann verraten. Vorher verspricht sie die allerbesten Produkte in vielfacher und bisher unbekannter Menge und Qualität. Die Schafe könne er dreimal im Jahr scheren und es gäbe jeweils 24 Knäuel Wolle und Kühe, die er dreimal am Tag melken könne, und immer seien die Kübel voll. Es gäbe hoch oben noch Wiesen, die dreimal im Jahr gemäht werden könnten, und in der Mühle könne Tag und Nacht, drei Jahre und drei Monate hindurch gemahlen werden. Als alles nichts nützt, wird der Knabe in den Boden hinein verdammt. Die „heilige“ Margaretha verabschiedet sich. Sie geht durch die Alm hinaus, schaut sich am Lawinenhang noch um. Hinter ihr weinen die Kühe und Kälber. Es ist das vorweggenommene Szenario einer alpinen Naturkatastrophe, hier aber in einer einzigartigen Dichte und Poetik und in einer höchst altertümlichen Singweise, die irgendwo an die ältesten Melodien der Psalmen erinnert oder an die Weise der Innerschweizer Betrufe. Schließlich lässt sie es zu, dass die Kühe keine Milch mehr geben, dass die Kräuter vertrocknen und dass die Quellen versiegen:
| du mei brinnle mei wassrle wenn i gea wenn i weck bin oftr sellschte vrtricknen und vrtricknt ischt olles is bachle is brinnle ... |
(Du mein Brünnlein, mein Wässerlein, wenn ich gehe, wenn ich weg bin, dann sollst du vertrocknen, und vertrocknet ist alles, das Bächlein, das Wässerlein ...
Denken wir an das mögliche Schreckensszenario, dass die Gletscher weitgehend verschwinden werden, dass weite Teile der Alpen vertrocknen, dass möglicherweise Starkniederschläge zunehmen werden, dass durch weitere Permafrostaufweichungen ganze Hänge ins Rutschen kommen. Allein im Einzugsbereich der Ötztaler Ache, so hat eine wissenschaftliche Untersuchung an der Universität Innsbruck ergeben, wären auf diese Weise ungefähr 180 Millionen Kubikmeter lockeres Material zum „Abtransport“ bei Starkniederschlägen bereit. Es ließen sich weitere Szenarien ausdenken, auch im Hinblick auf den Tourismus und die Attraktivität des Hochgebirges mitsamt den Gletschern, Wasserfällen, Wildbächen und Seen.
Mythos Gletscher in der Kunst
Wie hat der Mythos Gletscher auf Poeten, Maler und Musiker gewirkt? Unzählig sind die Gemälde und Grafiken, von Leonardo da Vinci und Albrecht Dürer bis in die Gegenwart. Ebenso unübersehbar sind die literarischen Zeugnisse und die Bekenntnisse von Philosophen, Gottsuchern, Sinnsuchern. Gletscherpoesie können wir nachlesen und nachempfinden bei Lord Byron um 1816, bei Stefan Zweig oder bei Friedrich Schiller im „Wilhelm Tell“: „Ja, wohl ists besser, Kind, die Gletscherberge im Rücken haben, als die bösen Menschen.“ Leo Tolstoj war in solchem Maße von den Gletscherbergen rund um Grindelwald ergriffen, dass er sie als kristallene Zauberschlösser fand, als durch ungeheuren Frost zu Eis erstarrte Wellen. Ernst Bloch und Friedrich Nietzsche, aber auch Paul Celan und Karl Kraus kann ich als Besinger der Gletscherberge nennen. Nicht minder fasziniert scheinen Komponisten gewesen zu sein. Alfredo Catalani hat in seiner Oper „La Wally“ im Jahre 1891 die überaus dramatische Landschaft der Gletscherberge zu bewältigen versucht. Er lässt die „Feen“, als die Saligen auftauchen. Er bringt im vierten Akt den Mythos Gletscher ins Geschehen ein: „Das sind sie, auch diese seligen Mädchen. Ah! Vom eisigen Schneefeld sind es die Feen. Ah! Schon naht sich der Zug der Trauergestalten. Sie senken schon auf mich den Todesschleier (...).“ Fast unbekannt ist die Gletscherszenerie in der Oper „Jonny spielt auf“ von Ernst Krenek aus dem Jahre 1925. Angeregt und inspiriert wurde Krenek durch eine Gletschertour: „Die dünne Bergluft, das schwindelerregende Weiß der ungeheuren Weiten, gegen das der tiefblaue Himmel fast schwarz wirkte, und die kalte Hitze, die das Eis infolge der starken Reflexion ausstrahlte, versetzten mich in einen einzigartigen fieberhaften Zustand, der zu den Empfindungen gehört, nach denen ich mich seither sehne“, schreibt Krenek in seinen Lebenserinnerungen „Im Atem der Zeit“. Nach einem Libretto des bekannten englischen Schriftstellers Wystan Hugh Auden komponierte Hans Werner Henze die Oper „Elegie für junge Liebende“, uraufgeführt im Jahre 1961. Aus dem Eis des Gletschers war nach 40 Jahren eine Leiche freigegeben worden. „Der Gipfel leuchtet in der Sonn'. Sah einer je so kalte Glut? Schau her, er reckt sich wie der Tod zwischen dem Morgen und Gestern (...).“ Mythos Gletscher als „Anderswelt“ und wieder mit der Empfindung kalter Glut. Es ist die „Kalte Pein“ des alpinen Fegefeuers. „Der Quell bricht auf, der Gletscher zieht, entlässt ans Tageslicht seinen Raub. Den Liebsten gibt er frei. Und heut, mein Gott, man fand ihn, wo der Gletscher stirbt.“
Ich müsste von anderen alpinen Schnee- und Gletschergeschichten berichten, die sich in den vergangenen Jahren ereignet haben. Mehrmals wurde tonnenweise Eis von den Gletschern abgebrochen und in LKW-Zügen zu Tourismusevents unter anderem nach Berlin, Kopenhagen und in das Ruhrgebiet verfrachtet, so auch im Oktober 2002 für den Snowboard Weltcup in Berlin mit über 160 Kubikmeter „Echtschnee“ vom Tiefenbachferner in den Ötztaler Alpen. Und anlässlich dieses Ereignisses haben die Werbeträger aus Tirol verkündet, sie hätten erstens die „Schneekompetenz“ und sie würden zweitens (angenähert an das Weihnachtsfest beziehungsweise den Snow-Urlaub in den Bergen) die „Schneebotschaft“ verkünden. Für solche und ähnliche Perversionen werden „diese Ösis“ im Ausland meist voller Spott bedacht.
Wohin, o Tanneneh und Donanä?
Literatur
Caminada, Christian: Die verzauberten Täler. Die urgeschichtlichen Kulte und Bräuche im alten Rätien. Disentis 1986, darin vor allem: Wasserkultus, S. 11-46.
Gugitz, Gustav: Österreichs Gnadenstätten in Kult und Brauch. Wien 1955.
Haid, Hans: Mythos und Kult in den Alpen. Rosenheim 2002.
Haid, Hans (Hg.): Sagen und Geschichten aus den Ötztaler Alpen. Innsbruck 1997.
Hirsch, Siegrid; Ruzicka, Wolf: Heilige Quellen - Niederösterreich & Burgenland. Freya 2002.
Dies.: Heilige Quellen - Steiermark & Kärnten. Freya 2003.
Lechner, Eva: Heilende Wasser in Tirol. Innsbruck-Wien 2003.
Quelle: Hans Haid: Mythos Gletscher und Wasser. Alpenkult - Kultorte in den Alpen. In: Wasser. Schatz der Zukunft. Impulse für eine nachhaltige Wasserkultur. Herausgegeben von Beatrice Voigt, oekom-verlag, München 2004, ISBN 3-936581-51-7, S. 81-86










