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Texte von und über Hans Haid

gehüenooglt...
Hans Haid

Dieses Gedicht gibt es auch als Hörbeispiel im mp3-Format, gelesen vom Autor. Lesen Sie weiter ...

danksagung für den otto-grünmandl-literaturpreis am 1. märz 2010
Am 1. März 2010 erhielt Hans Haid vom Land Tirol den Otto-Grünmandl-Literaturpreis 2010

Lesen Sie seine Dankrede ...

„Der Landschaft zuhören können“
Artikel über Hans Haid in der Zeitschrift „Die Wildspitze“ Nummer 1, Oktober 2009

Der Ötztaler Volkskundler Hans Haid hat ein Faible für magische Orte. Er liebt die Landschaft seiner Kindheit, das Tal, das hinauf nach Vent führt. Lesen Sie weiter ...

Wege der Schafe
Hans Haid

Der oberste Teil des im Bundesland Tirol gelegenen Ötztales hat mit den beiden Orten Vent auf 1900 m und Obergurgl auf 1930 m zugleich die „höchsten Kirchdörfer“ Österreichs und der Ostalpen. Mit der Siedlung Rofen auf knapp 2020 m gibt es dort auch den höchstgelegenen Bauernhof der Ostalpen und einen der höchstgelegenen in den Alpen und damit Europas. In dieser Kernregion der Ötztaler Alpen ist im September 1991 auf dem knapp über 3200 m hohen Tisenjoch der berühmte "Mann im Eis", der legendär gewordene „Ötzi“, aus dem scheinbar „ewigen Eis“ der Gletscher ausgeapert. Lesen Sie weiter ...

Von den Namen einiger Berge im Wirkungsbereich der Sektion Berlin in den Ötztaler Alpen
Hans Haid

Es ist eine überaus faszinierende Spurensuche nach dem Herkommen der vielen Namen für Orte, Almen, Joche und Berge im hinteren Ötztal, vor allem im Bereich rund um Vent. Die erste Karte des Gebietes, in der erstmals eine Reihe von Bergen, Joche und Orten dieser Region eingetragen sind, stammt von Peter Anich. Er hat sie ungefähr um 1760 erstellt. Dort finden sich im näheren und weiteren Wirkungsbereich der Sektion Berlin unter anderem die Namen „Vender“ für Vent, Rofen, Marzell, Mittmoll (für Mutmal), Fluchtkogel, Proch Kogl und „Samair“ (für Samoar). Lesen Sie weiter ...

Hansi und DJ Ötzi & Co als die neuen Tiroler Botschafter
Hans Haid, 23. Juli 2009

Ja ja, ich habe es nicht für möglich gehalten. Der Landeshauptmann kürt als neue Tirol-Botschafter den Hansi und den DJ und die jodelnden Barden der Tümlichkeit bzw. der Dümmlichkeit. Jetzt also kann der sommerliche und winterliche Tyrol-Tourismus weltweit jodelnd und schmalztriefend in eine neue Ära vorstoßen, weit über alle Gletscher hinauf in höchste Höhen. Es ist aber ein kultureller Tiefgang, eine perfid-perverse Verdrehung aller bisherigen Werte der heimischen Kultur- und Kunstszene, widerlich anbiedernd und hinaufgehoben in einen neuen landeshäuptlich abgesegneten Schnee- , Schlager- und Schnulzenhimmel. Lesen Sie weiter ...

Beitrag für „Berg 2010“: Bio & Tourismus & Kultur
Hans Haid, 22.4.2009

Bio-Schlagzeilen wiederholen sich beinahe wöchentlich in regionalen und überregionalen Zeitungen; sowohl positiv als auch negativ: „Bio sucht 10.000 Bauern“, „Bioboom heizt Importe an. Die Österreicher lassen sich Bioprodukte rund 600 Millionen Euro kosten“, „Die wachsende Nachfrage führt zu Engpässen. Zwei Drittel des biologischen Obstes und Gemüses werden importiert“. „REWE-Umklammerung erntet die Kritik der Biobauern“, „Das Hochamt der Erdbeere. Global village. Im Londoner Stadtteil Kensington hat das luxuriöseste Öko-Geschäft der Welt eröffnet“ usw.. Lesen Sie weiter ...

Tyrol-Kultur Wohin?
Hans Haid, 3.12.2008

Ja ja „warten auf den Neustart“ hat die t.t. in der Ausgabe vom 2. Dezember über das Kulturgasthaus BIERSTINDL am Fuße des Berg Isel geschrieben. Es droht mit dem Abgang der bisherigen Geschäftsführerin und gemäß den düsteren Zukunftsaussichten das Ende, das Chaos. Beinahe die gesamte Tiroler Kulturszene ist so wie das sogenannte Kultur-Gasthaus am Fuße des scheinbar heiligen Patriotismusberges. Es kann beim besten Willen keine hoffnungsvolle Zukunft mit Freiheit, mit Mut, Witz & Widerstand geben. Lesen Sie weiter ...

SAISON Tourismusmagazin - Winter/Frühling 2008

Interview mit Hans Haid über sein Buch „Mythos Lawine“. Lesen Sie weiter ...

Bildatlas Nr. 319 TIROL, 2008
Interview mit Hans Haid

Es geht um Landwirtschaft, Gletscher, Tourismus, Sagen, Klimawandel. Lesen Sie weiter ...

snow-cult, skitourismus, klimawandel und zerstörungs-szenarien
Hans Haid, 8.12.2007

in der derzeitigen und in der zu erwartenden situation muß der massenschitourismuszirkus der paradeorte ischgl, sölden, gurgl etc. als größter schädling der natur und als verhinderer einer positiv-nachhaltigen entwicklung eingestuft werden. in der gier nach noch besserer vermarktung der berge, des schnees, der trachten und der jodelnden volksdümmlichkeit sind letzte grenzen erreicht und barrieren überschritten. Lesen Sie weiter ...

mitten unter uns die umweltverbrecher
Hans Haid, 8.12.2007

vor ein paar jahren habe ich dieses gedicht in meinem ötztaler dialekt geschrieben und widme es aus aktuellem anlaß im dezember 2007 aufs neue einigen touristikern der härtesten sorte vonwegen gletscherskilauf und dem drummherum mit dem SNOW-cult. Lesen Sie weiter ...

hans haid für LH van Staa
Hans Haid, 8.4.2007

die ALPEN und TIROL im blick
sall wöll & wöltan scheane
waars geweesn wuurs sein eppan und gaaling
dann haben wir alles überstanden:
den michael gaismair den andreas hofer die christianisierung ... Lesen Sie weiter ...

es leidet die Natur
es leidet die Kultur

Hans Haid:, 20.6.2005

Leider kommen aus den Gefilden der Kraftwerksbetreiber, der Gletscherherren, der von uns gewählten Politiker, aber auch aus den Reihen der Protestierer und der vermeintlichen Heimatschützer keine Reaktionen der Hoffnung, der Freude, der Tyrol-Visionen. Immer härter und sturer bauen sich Fronten auf. Auf der einen Seite stures und undemokratisches Machtspiel um Wasser und Gletscher. Auf der anderen Seite ein Spiel mit falschen Waffen und mit vorgetäuschter Umweltsensibilität. Agierende Personen im hintersten Ötztal spielen sich jetzt als Parade-Umweltschützer auf. Lesen Sie weiter ...

Notizen zur Kultur im Tirol-Tourismus
Hans Haid:, 26.4.2005

Jüngst saß ER vorne. Neben ihm gewichtige Tourismusstimmen aus Kitzbühel, dem Oberland, aus Innsbruck. LH Van STAA sprach es beim Jubiläumsfest der Tirol-Werbung am 20. April in der Villa Blanka offen aus: „Ich bin nicht glücklich über jeden Tourismusrekord“. Irgendwo in einer hinteren Reihe sitzend, notierte ich: Tirol brauche eine „risikofreudige Tirol-Werbung“. Und nur mit „außergewöhnlichen Wegen“ könne es weitergehen. Van STAA ließ erstaunen und aufhorchen: „bei allen Erfolgen auch auf Negativerscheinungen Rücksicht nehmen“. Horchet auf! Er meinte den Umweltschutz. Lesen Sie weiter ...

betrachtungen über tirol zum erscheinen des neuen haid-buches „Neues Leben in den Alpen“
mai 2005 im böhlau-verlag

Hans Haid, 12.3.2005

noch nie erschien mir dieses verfluchte, dieses geliebte, gehasste, zerstörte land tirol so zerbrechlich:
auf den blumenreichen wiesen der bauernbundfunktionärslügen gedeihen disteln. maulwürfe bohren neue wohlstandshügel. gemästete wohlstandsbäuche stinken in der touristensonne. fern der realität kleiner bergbauern in den hintersten dörfern und ganz droben ohne die sogenannten „segnungen“ des massentourismus. Lesen Sie weiter ...

Mythos Gletscher und Wasser
Alpenkult - Kultorte in den Alpen

Hans Haid, 2004

Gebundenes Wasser im „ewigen Eis“ der Gletscher, der Ferner, von Kees und Glacier: Trinkwasserreserven der Zukunft. Und zugleich ein gewaltiges und brutales Zerstören dieser Ressourcen, dieser überaus sensiblen Reserven. In einem unverständlich zerstörerischen Komplott von Seilbahnwirtschaft, von Snow-Lobby und Parteien, von Landesregierungen und Touristikern haben wir erlebt, wie die Tiroler Landesregierung in ihrer Sitzung vom 12. März 2004 den bis in unsere Tage geltenden Gletscherschutz aufgeweicht hat. Lesen Sie weiter ...

Ötzis Göttinnen
Auf den Spuren von Sagen zu Stätten matriarchaler Kulturen in den Ötztaler Alpen

Hans Haid, 2004

Seit dem Fund des berühmten Ötzi im September 1991 wissen wir von der ur- und frühgeschichtlichen Bedeutung der Ötztaler Alpen. Von Süden erfolgte die Besiedlung des Ötztales, aus der alten Kulturregion Vinschgau auf dem Weg durch das Schnalstal, aus Meran über das Passeiertal und Pfelderer Tal.
Immer wieder berichten die alten Sagen vom „verschwundenen Mann im Hinteren Eis“, von einem Hirten oder Jäger, der in das Reich der Saligen vorgedrungen war und der eine von diesen geheimnisvollen Frauen geschützte Gämse schießen bzw. erlegen wollte. Beim Nachlesen in den verschiedenen Sagensammlungen hat es sich dann bestätigt: Dreimal berichten Sagen konkret über das Ereignis, dass ein Mann im Ferner verschwunden ist, immer im „Hinteren Eis“, also in der Gletscherwelt des hintersten Rofentales. Lesen Sie weiter ...

Gepatsch- & Fernergeschichten
Hans Haid, 3.5.2004

Die bisher makellos weiße Weißseespitze (3528 m) soll „touristisch erschlossen“ werden. Diese zu erwartenden Zugriffe werden landeshoheitlich genehmigt und also abgesegnet. Es ist eine schreckliche Alpin - Apokalypse, die wir in den kommenden Jahren zu befürchten haben. Unter Alpen- und Gletscherkennern gilt der Gepatschferner mit seinen ca. 17 km2 als der dritt- bzw. zweitgrößte Ferner der Ostalpen, aber durch sein weites Gletscher-Plateau von ca. 5 km als alpenweite Besonderheit. Und damit optimal für hochalpinen Skilauf auch bei dramatischem Abschmelzen anderer Ferner geeignet !? Lesen Sie weiter ...

Gepatsch - Ferner - Szenario
Hans Haid: 29.4.2004

In den vergangenen Tagen vermittelte uns das Fernsehen über ORF-TIROL-„Heute“ ganz wunderbare und erschütternd-schöne Bilder jungfräulich einzigartiger Gletscherflächen in den Ötztaler Alpen: den Gepatschferner mit der Weißsee-Spitze (3526 m) und dahinter die Weißkugel (3738 m) usw. Solche weiten Fernerflächen in weiten Hochgebirgsbecken gibt es in den ganzen Alpen in dieser Art nicht. Und wenn noch einmal 20 oder 30 und mehr solche schrecklichen Gletscherschmelzungsjahre wie 2003 kommen sollten: der Großteil des Gepatschferners wird das überleben. Und das wissen auch die Herren der Gletscherlobby und deren Vasallen und Günstlinge. LH van Staa: „wenn die Gletscher unten schmelzen, rücken wir halt nach“. Lesen Sie weiter ...

Grüß Gott Tirol 2004 - II
(Betrachtungen zum Neuen Jahr und nachher ...)

Hans Haid, 7.1.2004

Neues und Erfreuliches möchte ich vermelden. Neue Ideen schwirren hoffnungsvoll durch Täler und Schluchten, hinauf zu den Gletschern, den Fernern, den Skistationen, den himmlischen Rastplätzen und Wallfahrtsorten. Rundum zeigt sich Tyrol exemplarisch von der innovativsten Seite. Rundum Bergsilvester, Hüttengaudi, neueste Tourismusarchitektur. Das Traumbild eines höchst lebendigen Bergvolkes. Durch nichts zu erschüttern. Keine Transitwahnsinnigkeiten, keine Tschirgantuntertunnelungen, keine Geburtenrückgänge, keine Kirchenaustritte, keine Scheidungen, volle Kirchenbänke. Wahrhaftig: das kreativste Bergvolk der Alpen. Lesen Sie weiter ...

Grüß Gott-Tirol 2004 - I
Hans Haid, 31.12.2003

Wohin sind sie geflossen, die mehr als 20 Millionen EURO aus EU-Töpfen für LEADER und INTERREG in Tirol? Wohin sind die zusätzlichen Regionalentwicklungsmillionen in noch größerer Höhe geflossen? In den Tiroler Wüstensand gesetzt. Kein einziges Regionalentwicklungkonzept im Sinne der EU-Richtlinien für „integrierte ländliche Entwicklung“ wurde gestartet und wurde realisiert. Die Pitztaler und die Kaunertaler hätten es nötig gehabt. Lesen Sie weiter ...

Nachdenken über Tyrol?
Hans Haid, 18.11.2003

Es schmerzt, wenn der Umweltaktivist und Volkskundler und Schriftsteller Hans Haid die aktuellsten Umweltkompetenzen von den Grünen zum Gurgiser hinüberschwimmen sieht. Als Sympathisant der Grünen und sogar als vorübergehender Sympathisant von Hannes Gschwentner (als er noch für den Naturschutz zuständig war) vermisse ich das Grün-Engagement vor allem zum Transit. Es schmerzt mich, wenn die Grünen in allen wichtigen Grundsatzerklärungen rund um Wahlen und Überlebenskrämpfe in weitem Bogen die Kultur ausklammern; den Halbtiroler van der Bellen nicht ausgenommen. Es schmerzt, dass Kultursüppchen immer dünner werden. Lesen Sie weiter ...

Stimmen zu Hans Haid
Über das Buch „Sie nehmen auch den Schnee“

Peter Turrini, Retz, Februar 2003

Ich habe dieses Buch mit großer Faszination gelesen. Die Leidenschaft, mit der Hans Haid gegen die Zerstörung seiner und damit unserer Welt auftritt, kenne und schätze ich seit Jahren. Aber die Sprache, die Form, mit der er seinen Widerstand vorbringt, ist für mich neu und einmalig, auch wenn er seine Geschichten und Gedichte als freie Impressionen zu den Texten seines Geistesbruders Maurice Chappaz ausgibt. Die Qualität seienr Formulierungen steht seinem Zorn, seiner Widerständigkeit in nichts nach: hier ist einer großer Dichter am Werk. Lesen Sie weiter ...

zum UNO-jahr der berge
zum UNO-jahr des ÖKOTOURISMUS
alles im jahre 2002

Hans Haid, 13.3.2002

aber der transit rollt durch die täler. das inntal verseucht. die brenner-route verstunken und verloren. mutterschaft ade zwischen abgas und blei. amen und die herren in brüssel fahren über uns drüber. totale freiheit dem freien warenverkehr. freie sicht aufs mittelmeer: nieder mit den bergen!
der aufstand gegen die transithorden? gegen heilige EU-privilegien?
morgen sind wir wieder bei der blockade dabei, im „jahr der berge“ besetzen wir brenner, gotthard, tauern, mont blanc und arlberg. wir werden es noch erleben: ... Lesen Sie weiter ...

Gletscher-Mythos
... literarische Zeugnisse in Oper & Poesie
Zur Entweihung, Zerstörung und zum Mißbrauch des Phänomens „GLETSCHER“ in der neuen „Gletschererschließung“ für den Skilauf

Hans Haid, 31.10.2001

Vielfältig, meist poetisch verklärt, haben sich Literaten und vor allem Philosophen mit dem Phänomen GLETSCHER auseinandergesetzt. Zumeist sind es Reflexionen anläßlich eines Urlaubes in den Bergen. Die weitaus überwiegende Zahl der folgenden Belege stammt aus dem Kanton Graubünden, vor allem aus dem oberen Engadin. Lesen Sie weiter ...

Eppan wöll vrgaltsgött?
„Initiativen von Hirn, Anstand, Kultur, Widerständigkeiten, Überlebensaktion, von Nachhaltigkeit und Eigensinn sollen weitergehen.“

Hans Haid, 14.5.2001

Eigentlich will ich Positives berichten. Von den Schönheiten des Tales singen. Die urigen Kultspeisen Nuischmolz und Krapflen loben. Sogar dem Herrgott für die Gletscherberge rund um Similaun und Wildspitz Vergelt's Gott sagen.
Eigentlich müsste ich ohne Nestbeschmutzung die allmächtigen Seilbahn- und Gletscherherren loben und preisen für die herrlichen Arbeitsplätze im Donner der Kunstschneemaschinen und Naturzerstörungsmonster auf etlichen Gletschern. Eigentlich müsste ich - als braver Sohn des Tales - den huldreichen Schneetransporteuren ins ferne Hamburg, ins ferne Oberhausen und sonstwohin, Gäste anlockend zu immer mehr Snow- und Pop-Events und Porno-Shows im Stadel und im Keller Dank sagen, auf die schwer belasteten Schultern klopfen. Lesen Sie weiter ...

Lebenszeichen 2002
(„indigene Völker und Kulturen der Alpen“)

Hans Haid, 14.5.2001

Keine andere Region Europas ist so vielfältig an alten Kulturen, an alten Sprachen, ist so reich an archaischen Sagen, Mythen und altertümlichen Traditionen wie die Alpen. Im langen Bogen von Nizza bis Wien, auf 1300 Kilometer, wohnen mehr als 11 Millionen. Die Alpen haben ein Viertel Anteil am Welttourismus, sind einer gigantischen Flut von Transit ausgesetzt und sind zugleich der „Dachgarten“ Europas.
Neben italienisch, französisch und deutsch wird von ungefähr 400.000 Alpenbewohnern slowenisch gesprochen. Neben der überaus reichen Vielfalt an Dialekten sprechen die „Älpler“ auch friulanisch, ladinisch, rätoromanisch, piemontesisch, francoprovencalisch, occitanisch, ligurisch etc. Älteste Sprachrelikte sind in Bezeichnungen der Almwirtschaft und der Hirtenkultur sowie in Namen der Berge und Flüsse erhalten geblieben. Es sind vielfach Reste einer präindoeuropäischen Sprache. Lesen Sie weiter ...

Erst geht die Kuh, dann die Kultur
Über die Rückgewinnung regionaler Identitäten in den Alpen

Hans Haid, 2001

Im Rückgewinnen lokaler Ressourcen von Kultur, Identität und Überleben kann die Kuh entscheidend sein. Oder das Schaf. Mitunter der (zahlende) Gast. Es kann auch die FERBA sein. Die FERBA ist die „Europäische Föderation der Rinderrassen des alpinen Systems - Federazione Europea delle Razze Bovine del Sistema Alpino“. Deren Präsident lebt in dem kleinen Bergdorf Favret (Gressan / Aosta), ihr Vizepräsident, der prominente Hotelier Erich Scheiber, im Tiroler Massentourismuszentrum Obergurgl, das etwa 400 Einwohner, 4000 Betten und 18 Vier-Sterne-Hotels hat. Lesen Sie weiter ...